Spektakulärer Mattoni Karlovy Vary Halbmarathon

23.05.2017 | Von val
Spektakulärer Mattoni Karlovy Vary Halbmarathon
Halbmarathon
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Der 5.Mattoni Karlovy Vary Half Marathon (Karlsbad) entwickelte sich zu einem ungeheuer spannenden Rennen, das mit  Weltklassezeiten und Streckenrekorden bei den Frauen wie auch bei den Männern endete. Die Zuschauer sahen bei perfektem Wetter die Eliteathlethen auf der nicht einfachen Strecke bis zum Ende kämpfen. Bis kurz vor dem Ziel war es nicht klar, wer gewinnen würde. Schließlich ging Gold mit einer Zeit von 1:00:54 h an Wilfred Kimitei (KEN), wenige Sekunden vor drei anderen Männern. Bei den Frauen gewann Yvonne Jelagat, Mitglied des RunCzech Racing Teams,  nach einer eindrucksvollen Aufholjagd mit einem neuen Streckenrekord von 1:08:19 h. Wie von vielen erwartet, gewann Jiří Homoláč die Kategorie Tschechische Männer, und Petra Kaminkova war erste der Tschechischen Frauen.

 

Obwohl die Strecke des Mattoni Karlovy Vary Half Marathon voller Tücken ist, offeriert die schöne Stadt der Kolonaden die Möglichkeit, schnell zu laufen.  ‚Heute sahen wir, wie schnell man in Karlovy Vary laufen kann. Ich freue mich, daß sowohl die Männer als auch die Frauen unsere Erwartungen übertroffen haben und so intensiv gekämpft haben‘, sagte der Präsident der RunCzech Running League, Carlo Capalbo.

Beim 5.Mattoni Karlovy Vary Half Marathon sah man ein bis zum Ende spannendes Rennen. Nur 5 Sekunden trennten die ersten vier, die im Ziel einliefen. Der Sieger war schließlich der Kenianer Wilfred Kimitei. ‚Heute konnte ich meine neue PB laufen und auch das Rennen gewinnen. Ich bin natürlich sehr froh. Das Rennen war alles andere als einfach, die Steigungen sehr anstrengend, aber ich hatte genügend Energie für die letzten Meter übrig‘, sagte der glückliche Sieger. Mit seiner Zeit von 1:00:54 h unterbot Kimitei den alten Streckenrekord um 7 Sekunden. Die beiden RunCzech Racing Team Mitglieder Edwin Kimutai Kiplagat und Timothy Kimeli folgten beide mit 1:00:57 h, nur 3 Sekunden hinter dem Sieger.

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Der Sieg der Frauen ging an Yvonne Jelagat, auch ein Mitglied des RunCzech Racing Teams. Noch fünf Kilometer vor dem Ziel sah es so aus, als ob die Favoritin, die Äthiopierin Sutume Asefa,  ganz sicher das Rennen machen würde. Sie hatte einen deutlichen Vorsprung, jedoch fand Jelagat enorme Kräfte auf dem letzten Kilometer und konnte im letzten Moment die Führung an sich reißen. ‚Ich bin sehr zufrieden, dass ich am Schluß voll durchziehen konnte und damit meinen Trainer glücklich machen konnte. Ich hatte am Ende eine Menge Kondition übrig und konnte daher das Tempo enorm steigern. Als ich sah, dass Sutume mit sich zu kämpfen hatte, nutzte ich die Chance. Und es zahlte sich aus‘, kommentierte Jelagat, nachdem sie mit 1:08:19 h den alten Streckenrekord um 48 Sekunden unterboten hatte. Sutume Asefa kam als Zweite mit 1:08:40 h ins Ziel, auch 27 Sekunden unter dem alten Streckenrekord. Dritte wurde Marion Limo (KEN) mit 1:11:21 h.

Jelagat unterbot den Streckenrekord von Joyciline Jepskogei, die ihn bei ihrem Debut in 2016 hier aufstellte. Jepskogei ist Inhaberin des Halbmarathon Weltrekords von 1:04:52 h, den sie letzten Monat in Prag lief. Vielleicht gibt es mit Jelagat eine ähnliche Erfolgsgeschichte… . (Fotos und Infos: RunCzech)

 

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