U23 DM: „Maxi“ Thorwirth „Zufallsmeister“ über 5.000 m

18.06.2017 | Von val
U23 DM: „Maxi“ Thorwirth „Zufallsmeister“ über 5.000 m
Allgemein
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Nach den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften 2011 und der Team-DM für die U20 und U16 2015 war die Leverkusener Fritz-Jacobi-Sportanlage nun bereits zum dritten Mal in sechs Jahren mit der U23-DM Schauplatz einer Deutschen Meisterschaft. Die U23-Meisterschaften fanden bei besten äußeren Bedingungen und guter Publikumsresonanz einen würdigen Rahmen. Da geizten die Nachwuchsleichtathleten aus der ganzen Republik denn auch nicht mit Toppleistungen am laufenden Band. Viele Normen für die U23-EM in Polen wurden bei der Gelegenheit geknackt.

Am ersten Tag der Meisterschaften sorgte auf der Langstrecke über 5.000 m der „Zufallsmeister“ Maximilian Thorwirth für einen kaum für möglich gehaltenen Spurterfolg. Denn ursprünglich wollte Maximilian Thorwirth über 1.500 m, die seine Spezialdistanz bilden,  starten, doch die Vorläufe über diese Strecke fielen aus. So disponierte der Mittelstreckler des SFD 75 Düsseldorf-Süd kurzfristig um und rannte über 5.000 m mit. Honoriert diese spontane Entscheidung mit dem ersten Deutschen Meistertitel seiner noch jungen Laufbahn. „Es ist meine erste Medaille im Freien überhaupt. Unglaublich!“, strahlte der 22-jährige Düsseldorfer, dem das nicht allzu schnelle Anfangstempo  entgegen kam. In 14:25,71 min machte er mit seinem Erfolg vor Jens Mergenthaler (SV Winnenden, 14:25,78 min) und Davor Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach, 14:29,55 Min.) die Überraschung perfekt. Die als Mitfavoriten gestarteten Tobias Blum (LC Rehlingen) und Joanathan Dahlke (TV Herkenrath) konnten in die Entscheidung am Ende nicht eingreifen.

Leif Gunkel (LG Olympia Dortmund) drehte  in der Endphase noch einmal kräftig auf, musste sich aber trotz seines starken  Schlussspurts in 14:32,10 min mit dem unbeliebten vierten Rang begnügen.  „Wegen meines Medizinstudiums in Göttingen muss ist immer allein trainieren. Daher bin ich mit meiner heutigen Leistung zufrieden,“ erklärte der Schützling von Pierre Ayadi. Sein junger Teamkollege David Valentin, der sich im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorn kämpfte, kam auf den siebten Rang in 14:55,58 min.

Anna Gehring vor KirtzelNicht unerwartet war dagegen der Erfolg von Anna Gehring (SC Itzehoe) über die 5.000 m bei den Juniorinnen. Die junge Läuferin aus dem Hohen Norden setzte sich von Beginn des Rennens an die Spitze des Feldes und siegte unangefochten in guten 15:55,40 min) vor Carolin Kirtzel (LT Haspa Marathon Hamburg/16:09,96 min). Beide Norddeutsche schafften die Norm für die U23 in Polen Mitte Juli. Auf den Bronzerang lief in 16:40,66 min  Leah Hanle vom TSV Holzelfingen. 11 Sekunden später folgte ihr Felicia Körner von der LG Sempt auf Platz vier. (Mathias Behrens/Jörg Valentin)

Titel: Foto: Behrens: Maxi Thorwirth jubelt nach dem hauchdünnen Spurterfolg über Jens Mergenthaler.

Foto 1: Valentin / Anna Gehring vor Carolin Kirtzel und Leah Hanle.

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