1.800 Finisher beim 20.Marburger Nachtmarathon

10.07.2017 | Von val
1.800 Finisher beim 20.Marburger Nachtmarathon
Marathon
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Auf zwei Jahrzehnte Marburger Nachtmarathon  mit Cheforganisator Eugen Leipner an der Spitze kann der Ultra Sport Club  Marburg zurück blicken. Jedes Rennen schrieb seine eigene Geschichte. Einmal musste der Hirsefeldsteg wegen eines Unfalls gesperrt werden, in den meisten Jahren wurde jedoch über die drückende Hitze gestöhnt. Im letzten Jahr gab es große Aufregung, weil das Trinkwasser bakteriell verunreinigt war, doch auch diese Aufgabe wurde schnell gelöst und in Marburg ist noch keiner verdurstet. Dafür, dass auch diesmal wieder alles meisterhaft klappte, sorgte eine eingespielte 150-köpfige Helferschar. Sie bekamen diesmal sogar die Unterstützung von 30 Sportstudenten  Bei der 20. Auflage des Marburger Nachtmarathons  waren die Laufbedingungen bei 22° C beim Start und  17°C  im Ziel nahezu perfekt, sodass gute Laufleistungen erzielt wurden. Zufriedene Gesichter gab es auch beim Veranstalter, der sich über 2.038 Voranmeldungen und fast 1.800 Finisher freuen durfte.

Von Helmut Schaake (Text und Fotos)

Im Ziel im Unistadion wurden am späten Abend 1.089 Halbmarathonläufer registriert, dazu 125 Marathonis. Bei den Staffeln wurde mit 150 Mannschaften eine Rekordzahl erreicht. Viele der Hobby- und Freizeitläufer freuten sich im Ziel und umarmten sich. Die Einen bejubelten eine neue Bestzeit, die anderen waren glücklich, dass sie den inneren Schweinehund besiegt hatten. Ganz vorne wurde natürlich um jede Sekunde und um jeden Platz gekämpft, doch am Ende im Ziel waren alle Sieger und konnten die ausgelassene Stimmung im großen Uni Stadionoval genießen.

Dichtes Gedränge vor dem Start auf dem historischen Marktplatz von Marburg

Dichtes Gedränge vor dem Start auf dem historischen Marktplatz von Marburg

Halbmarathon/1.089 Finisher

Als ersten Tagessieger konnte der bekannte Herborner Moderator Artur Schmidt  zusammen mit vielen Zuschauern nach exakt 1:13:25 Stunden den Halbmarathonsieger Felix Pinter, ein ehemaliger Aktiver des VfL Marburg, im Unistadion lautstark begrüßen. Felix Pinter, der als Lehrer in Dillenburg arbeitet und dort auch wohnt, hat sich in diesem Jahr der LC Eschenburg  angeschlossen. Er freute sich über eine Steigerung gegenüber dem letzten Jahr um über 2 Minuten auf 1:13:25 h. Platz zwei ging an den ehemaligen Marburger Medizinstudenten Philipp Müller (TSV Krofdorf-Gleiberg), der jetzt als Arzt in Dresden tätig ist. Im letzten Jahr Platz belegte der Deutsche Orientierungslaufmeister Platz drei in 1:14:40 h.  Auch in diesem Jahr zeigte er ein klug eingeteiltes Rennen und konnte am Ende  noch Marc Feußner (ASC Breidenbach) sicher in 1:14:28 h zu 1:14:37 h auf Platz drei verweisen. Dabei ging Marc Feußner vom Start weg das Rennen mit den schnellsten Staffelläufern sehr mutig an, konnte aber auf den letzten 5 km um den Sieg vorne nicht mehr mitlaufen. Bei den Frauen mit insgesamt 330 Teilnehmerinnen freute sich sah Sandra Linne  (LT Biedenkopf) als Siegerin über eine Steigerung von fast vier Minuten auf 1:29:23 h. Die 46-jährige Biedenkopfer Lehrerin hatte im Ziel fünf Minuten Vorsprung vor Eva Maria Köhler (MTV Gießen) (W30/1:34:49 h) und der Hautklassensiegerin Sarah Knieling (Weimar/Lahn) in 1:35:15 h.

Halbmarathonsieger Felix Pinter jubelt im Ziel

Halbmarathonsieger Felix Pinter jubelt im Ziel

Nur zwei Läufer blieben unter  der magischen Drei-Stunden-Marke im Marathon

Auf der klassischen  Marathondistanz hatte der überlegene Sieger Thorsten Vackiner (SV Blau-Weiß Kassel) in 2:49:37 h einen Riesenvorsprung vor dem Spanier  Carlos Pedrosa Gomez (Club  Atletismo) in 2:57:38 h. Auf  dem  6. Gesamtplatz lief die aus Bonn stammende Marburger Germanistik Studentin Laurenn Picado (Laufen gegen Leiden e.V.) mit nach tollen 3:17:42 h ins Ziel. Dabei steigerte sie ihre Zeit vom letzten Frankfurt Marathon  um über 20 Minuten. Die Vorjahressiegerin Dr. Dorothee Rogosch (Bauerbach/SF Blau-Gelb Marburg) zeigte sich nur fünf Wochen nach ihrem dritten Platz beim Regensburger Hitzemarathon nach 3:21:27 h schon wieder gut erholt.  Ein ganz besonders Jubiläum feierte der Schönstädter Michael Stein. Als Einziger hat er an allen 20 Rennen teilgenommen. In diesem Jahr wurde er als 3. Der M60 nach 3:56:10 h im Ziel empfangen.

Alle Ergebnisse findet Ihr unter: http://www.ultra-marburg.de/nachtmarathon

 

 

 

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