GRR ehrt als beste Straßenläufer 2017 Arne Gabius und Alina Reh

21.11.2017 | Von val
GRR ehrt als beste Straßenläufer 2017 Arne Gabius und Alina Reh
Allgemein
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Arne Gabius und Alina Reh sind die Straßenläufer des Jahres 2017.
Sie werden bei der Jahresmitgliederversammlung in Würzburg (1. bis 3. Dezember) mit einem Sonderpreis für ihre herausragenden Leistungen in der Saison 2017 ausgezeichnet.

Für besondere Leistungen im Nachwuchsbereich werden die zweifache U20-Europameisterin Lisa Oedt (SSC Hanau-Rodenbach) und der U20-EM-Fünfte über 5.000 m Markus Görger (LAC Freiburg) mit dem GRR-Förderpreis geehrt.

Trainer des Jahres ist Lisa Oedts Trainer Sascha Arndt (SSC Hanau-Rodenbach).
Den Organisatorenpreis erhält die Agentur eichels: Event GmbH als Veranstalter des HAJ Hannover Marathon, bei dem aktuell auch die deutschen Halbmarathonmeisterschaften integriert sind.

Mit dem GRR-Award für sein Lebenswerk wird Christoph Herle ausgezeichnet, der 1984 als Olympiafünfter über 10.000 m sein bestes internationales Resultat erzielen konnte. „Mit der Preisübergabe unterstreicht German Road Races seine Kompetenz für die deutsche Laufszene“, so Horst Milde als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Läufe in Deutschland. „Wir sind stolz darauf, dass es uns von Jahr zu Jahr gelingt, herausragende Leistungen in einem würdigen Rahmen auszuzeichnen. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, zu den Zahlen und Medaillentabellen auch Gesichter zu präsentieren, die für die herausragenden Leistungen stehen. Ebenso wichtig ist es uns, die zumeist im Hintergrund stehenden Trainer zu ehren, denn ohne diese unermüdliche Arbeit wären viele Erfolge nicht machbar!“

Erstmals zeichnet German Road Races die Straßenläufer der Saison.

Mit zwei U23-Rekorden über 10 km (31:38 min) und Halbmarathon (1:11:21 h) konnte dabei Alina Reh (SSV Ulm), die bereits als Jugendliche zweimal mit dem GRR-Nachwuchspreis ausgezeichnet wurde, ihre Vielseitigkeit auf der Bahn und im Cross nun auch mit herausragenden Leistungen auf der Straße fortsetzen.

Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) ist mit zwei herausragenden Leistungen über die Halbmarathon- und Marathondistanz (1:02:31 h in Kopenhagen bzw. 2:09:59 h in Frankfurt) nach fast zwei schwierigen Jahren an die Spitze der deutschen Laufszene zurückgekehrt.

Seit 2004 bereits vergibt GRR Förderpreise an talentierte junge Läufer und Läuferinnen, die mit außerordentlich guten Leistungen und Erfolgen national wie auch international schon aufhorchen ließen und damit Perspektiven für die Zukunft aufweisen. Der Förderpreis ist entweder mit einem Zuschuss zur Finanzierung von Trainingslagern und physiotherapeutischen Begleitmaßnahmen dotiert oder mit der Übergabe eines wertvollen Sachpreises verbunden.

Die Liste der bereits ausgezeichneten Nachwuchsläufer ist überaus honorig und weist mit zum Beispiel Gesa-Felicitas Krause, Anna Hahner, Corinna Harrer, Katharina Heinig, Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen bzw. Martin Grau, Homiyu Tesfaye, Patrick Karl und Markus Görger absolute Spitzenkönner der Szene auf.

Seit 2005 ehrt GRR Trainer, die sich seit Jahrzehnten um die Leichtathletik und dem Laufsport im Besonderen verdient gemacht. Trainer stehen zumeist im Schatten ihrer erfolgreichen Athleten und Athletinnen, aber ohne sie wäre der Erfolg nicht möglich. Ihre Ehrung bedeutet meist eine späte, aber nicht minder wichtige Anerkennung, ihrer langjährigen Tätigkeit im Dienst des Sports, der oft auch noch ehrenamtlich geleistet wird. GRR möchte mit dieser Anerkennung allen Trainern, den Helfern und dem Vereinsstab, der sich auch noch um das Wohl der Athleten kümmert, danken und gleichzeitig motivieren, diese Aufgabe weiterhin für die Zukunft der Leichtathletik zu erfüllen. Klaus-Peter Weippert, Heiner Weber, Jürgen Stephan, Kurt Ring, Günther Scheefer oder Günter Zahn stehen für Hunderte von ehrenamtlich arbeitenden Trainern und Übungsleiter in den Vereinen.

2011 hat German Road Races die Ehrung für Organisatoren eingeführt. Ohne Organisatoren, Mitarbeiter oder Funktionäre, ehrenamtlich oder hauptamtlich, würde keine Veranstaltung, kein Lauf, kein Sportfest „über die Bühne“ gehen können. Ohne den Einsatz, das Engagement und die Ideen und Initiativen der Organisatoren gäbe es die vielen Läufe und Sportfeste nicht, insofern ist es angebracht, die „Macher“ hinter den Kulissen auch öffentlich mit einer Ehrung ein Dankeschön auszusprechen.

Neben Friedhelm Boschulte, Gerd Zachäus, Alfred Langenbrunner und Wolfgang Kucklick konnten in den letzten Jahren auch Vereine/ Organisationen wie der SCC Berlin, BMS Die Laufgesellschaft und der Paderborner Osterlauf ausgezeichnet werden.

Der GRR-Award für das „sportliche Lebenswerk“ wird seit 2013 vergeben. Wer kennt sie nicht, die Erfolge von Christa Vahlensieck, Hans Grodotzki, Charlotte Teske, Katrin Dörre-Heinig und aktuell von Christoph Herle, die mit herausragenden Ergebnissen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften der Rekordleistungen für Schlagzeilen sorgten.

German Road Races möchte hier den „Heroen“ früherer Tage eine Bühne geben – und neben den herausragenden sportlichen Leistungen auch das persönliche Erscheinungsbild des Preisträgers würdigen. (Info: Horst Milde/GRR)

Foto: Valentin

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